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Es werden Posts vom Juni, 2022 angezeigt.

Von Höhle und Stadt

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Nachdem wir gestern schon ein Stück ins Landesinnere gefahren sind hatten wir es nicht mehr weit bis zu unserem ersten Ziel:  der Devetashka-Höhle. Diese Höhle ist wirklich sehr groß, und auch schon seit 70.000 BC bewohnt gewesen.  Für uns war außerdem die angenehme Kühle erfrischend. Dann ging es weiter nach Veliko Tărnovo, der ehemaligen Hauptstadt von Bukgarien. Der Weg hierher war leider nicht mehr so schön flach wie bisher oft, sondern meistens hüglig, was das ganze recht anstrengend gemacht hat.  Gegen 18:00 sind wir dann hier angekommen, und werden uns morgen die Stadt anschauen.  Wir wohnen für die Zeit in einem kleinen Hostel, weil es keine Campingplätze in der Stadt gibt. Am Abend hatten wir noch ein sehr nettes Gespräch mit dem Betreiber des Hostels.

Auf nach Bulgarien

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Zunächst ging es heute noch ein Stück an der Donau entlang, bis Zimnicea, wo wir mit der Fähre übersetzen wollten. Allerdings fährt diese nur aller 2,5h, und so mussten wir erst noch einige Zeit nach unserer Ankunft warten bis es losging. 14Uhr konnten wir dann auf die Fähre. Allerdings wollten auch noch 6 Laster mit, und die Fähre musste für jeden einzelnen bewegt werden, damit er drauf fahren konnte. Aber nach einer halben Stunde war auch das geschafft, und es ging los zur anderen Flussseite, nach Bulgarien. Angekommen sind wir dann noch ca. 50km gefahren, und haben dann unser Zelt aufgestellt, inzwischen war es schon 21:30.

Ärgerlich

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Diesen Morgen musste ich leider feststellen, dass meine Powerbank aus dem Bad des Campingplatz geklaut wurde, wo ich sie zum Laden gelassen hatte. Es ist zwar vielleicht ein bisschen zu naiv gewesen sie dort offen zugänglich liegen zu lassen, andererseits brauche ich Strom und es dauert auch lange sie voll zu laden. Eigentlich wollten wir sowieso am Vormittag nochmal nach Bukarest rein, um nach dem Bild zu schauen was ich vielleicht kaufen wollte, aber so sind wir dann erstmal eine neue Powerbank kaufen gegangen. Nachdem das erledigt war, hatte ich dann keine Lust noch mehr Geld auszugeben, und so sind wir dann zurück zum Campingplatz gefahren.  Anschließend haben wir noch unsere Wasservorräte beim Supermarkt aufgefüllt, und sind dann Richtung Bulgarien gestartet. Auf dieser Strecke ist mir sehr aufgefallen, dass es hier auf einmal sehr viele Obstbäume gab, z.B auch Aprikosenbäume. Unser Lager haben wir dann ein Stück aufwärts von Giurgiu aufgeschlagen.

Nochmal in die Stadt

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Da es unser letzter voller Tag in Bukarest war, hatten wir vor heute nochmal in die Stadt zu fahren. Nach einem gemütlichen Morgen sind wir los, und waren dann gegen Mittag in der Stadt. Hier sind wir in ein Museum für rumänische Geschichte gegangen, allerdings gab es nur eine Ausstellung zur Zeit während des 2.Weltkrieges, was aber sehr spannend war.  Anschließend sind wir dann noch etwas durch die Altstadt gegangen, bevor wir dann in einem Restaurant traditionell rumänisch gegessen haben. Es gab Salat -Hackfleischbällchen Suppe, und als Hauptspeise Polenta mit Sour-Cream und Hackfleisch-Röllchen in Kohl gewickelt. Alles war sehr lecker. Danach sind wir dann zurück zum Zeltplatz gefahren.

Endlich wieder Campen

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Heute hatten sind wir aus der Pension und zum Campingplatz in Bukarest gefahren, um dort noch etwas zu bleiben. Gegen Mittag sind wir losgefahren, und hatten nach unseren bisherigen Erfahrungen eine schreckliche Fahrt auf übervollen Straßen quer durch Bukarest erwartet.  So schlimm war es dann im Endeffekt aber gar nicht, und schneller als erwartet waren wir am Campingplatz.  Weil es aber recht heiß war, sind wir noch bis zum Abend dort geblieben, und dann nochmal kurz in die Stadt gefahren. Eigentlich wollte ich nochmal nach dem Bild schauen, aber der Laden hatte zu, und so sind wir dann auch bald wieder zurück gefahren.

Ausschlafen in Bukarest

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Nach der letzten nicht so langen Nacht haben wir heute lange geschlafen, und sind erst spät in die Stadt gefahren.  Auch hier hat man einen sehr zwiespältigen Eindruck der Stadt, einerseits gibt es auch hier sehr viele Plattenbauten, aber auch viele sehr schöne Ecken. Wir sind zunächst etwas durch die Stadt geschlendert. Das erste Highlight war dann der Parlaments-Palast. Dieser ist wirklich wahnsinnig groß, und das schwerste Gebäude der Welt. Er hat eine beinahe quadratische Grundform, was man auf dem Bild aber nicht sieht. Anschließend sind wir in die Altstadt gegangen, die eigentlich gar nicht so alt ist. Hier sind sehr viele Restaurants und viele kleine Läden untergebracht. Zufällig sind wir in diese Seitengasse gekommen, und  haben einige sehr schöne Bilder in einem Kunsthandel gesehen, vielleicht werde ich mir sogar eines kaufen. Anschließend sind wir noch zu dem Bukarester Triumphbogen gefahren.  Danach ging es dann auch schon zurück in die Pension, die Hitze macht...

Nachtfahrt

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Der letzte Tag war am Ende des Blogrintrags dann doch noch nicht vorbei. Wie gesagt wollten wir eigentlich in einem heruntergekommenen Bahnhofsgebäude übernachten. Allerdings kamen dann noch ein paar Rumänen an, die zwar im ganzen sehr nett waren, allerdings haben sie sich unserer Meinung nach etwas zu sehr für unsere Sachen interessiert, und wir hatten ein schlechtes Bauchgefühl dort zu schlafen. So sind wir dann 20:45 nochmal aufgebrochen, wir hatten sogar die Idee direkt bis nach Bukarest zu fahren, was noch 140km gewesen wären.  Etwa 0:30, nach 70km haben wir dann eine Pausesn einem kleinen Markt gemacht. Dieser schloss kurz darauf, und die Besitzer haben uns angeboten in einem dazugehörigen Sitzbereich zu schlafen, was wir dann auch dankend gemacht haben. Immerhin waren es heute insgesamt 170km gewesen. Am Morgen, nach einem nicht allzu langen Schlaf ging es dann weiter, glücklicherweise nur noch etwa 70km. Dennoch waren wir ganz schön fertig als wir endlich am Zeltplatz angek...

Bärensichtung

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Die Nacht am See war sehr kalt, etwa 0 Grad waren es in der Nacht. Noch dazu hatte ich Magen-Darm Probleme, so dass ich während der Nacht mehrmals raus musste zum Brechen. Am Morgen war es dann zwar wieder gut, aber immer noch eiskalt. Um 10 hatten wir zusammengepackt, und los ging es den Pass hinunter. Die ersten 25km waren damit erstmal geschenkt. Dann ging es weiter am Ufer von einem Staudamm entlang. Vincent, der ein paar Kilometer vor mir war, rief mich dann an, er wäre gerade einem Bären begegnet. Diesen habe ich dann aber nicht mehr getroffen. Dafür aber ein paar Kilometer weiter. Links der Straße war eine steinerne Begrenzung, und auf halber Höhe stand ein Bärenjunges, die Mutter war im Wald darüber. Später dann sind wir an noch einem Bären vorbeigekommen. Dieser saß einfach neben der Straße, und schaute uns an. Es war ein großer, im sitzen bestimmt 1,60m hoch. In dieser Situation habe ich allerdings kein Bild gemacht. Trotzdem sind hier noch ein paar Bilder die jemand anderes ...

Zelten am Balea-See

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Nach einer guten (und Bärenlosen) Nacht ging es heute bis hoch auf den Pass. Da es nur 13km reine Strecke und 800 Höhenmeter sind, war ich bereits 12:00 nach 2h Fahrt oben angekommen. Hier haben wir dann unser Zelt direkt am See aufgestellt. Danach ist nicht mehr viel passiert, ich habe etwas mein Fahrrad sauber gemacht, und wir haben das gute Wetter genossen.

Hoch den Pass

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Eigentlich war der Plan für heute früh zu starten, damit man am Ende der Etappe noch Zeit hat für die Höhenmeter. Unser Plan für heute war es bis zur Cascada-Batea zu fahren, einem Wasserfall auf halber Höhe des Transfagarasan-Pass. Allerdings hatte ich früh im Hostel erstmal einen Platten. So ging es dann erst 10:30 los. Der Weg zum Pass war recht unspektakulär, und gegen 15:30 war ich dann unten am Pass, und der Anstieg begann. Es war allerdings weniger schlimm als erwartet. Am Ziel angekommen habe ich für heute einen tollen Schlafplatz gefunden, besser geht es wirklich nicht.  Nur unser Essen müssen wir hier in der Nacht von unserem Platz entfernt lagern, wegen den  Bären.

Wandern bei Sibiu & Vorbereitung

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Heute haben wir uns eine weitere Wanderung ausgesucht, allerdings diesmal näher bei Sibiu, damit wir nicht so viel Zeit mit Fahren verbringen müssen.  Dafür war es dann zwar landschaftlich nicht so beeindruckend, aber trotzdem schön. Die meiste Zeit verlief der Weg im Wald, sodass man leider nicht viel gesehen hat. Nachdem wir wieder am Auto angekommen sind haben wir dieses dann auch wieder abgegeben, denn morgen geht es schon weiter. Den Bus zurück ins Stadtzentrum haben wir ganz knapp verpasst, sodass wir dann ein ganzes Stück in der Hitze laufen mussten. Dann sind wir noch Wäsche waschen und einkaufen gegangen.

Unberührte Weiten

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Heute sind wir wieder wandern gegangen, auch im Fagaras, aber in einer völlig anderen Gegend.  Das ganze war allerdings auch verbunden mit einem Anfahrtsweg von 3 Stunden. Eine Richtung. Noch dazu war es die meiste Zeit eine kleine Straße die sich in unzähligen Kurven durch die Berge gewunden hat, sodass uns manchmal etwas flau im Magen wurde. Einmal angekommen hat es sich aber definitiv gelohnt. Unser Ziel heute war ein kleiner Bergsee, etwa 1,5-2h entfernt. Die Berge hier waren nicht schroff wie am Vortag, sondern sahen fast weich aus durch das Gras. Es gibt hier nur recht wenige Wege, und es wirkt alles sehr unberührt. Besonders mit dem Motorrad stelle ich es mir sehr schön vor hier entlang zu fahren, und ich habe mir vorgenommen das auch irgendwann einmal zu machen. Auf dem Rückweg nach Sibiu haben wir dann eine andere Route gewählt, die zum Glück besser ertragbar war.

Wandern am Transfăgărășan

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Mit dem Mietauto sind wir heute nach dem Frühstück im Hostel zu dem bekannten Pass  Transfăgărășan gefahren. Diesen wollen wir in ein paar Tagen auch fahren, um nach Bukarest zu kommen.  Er gilt als eine der schönsten Passstraßen der Welt. Beim Hochfahren haben wir unter anderem darauf geachtet, ob wir Bären sehen, denn es soll hier welche geben. Und auf dem Fahrrad wäre das bestimmt keine sehr angenehme Erfahrung. Oben angekommen haben wir am Balea-See geparkt, und sind eine Runde in den umliegenden Bergen gewandert. Das Wetter war zuerst ziemlich gut, allerdings hat es dann umgeschlagen, und wir sind in einen Regen/Hagel Schauer gekommen. Irgendwann hat es dann aber wieder aufgehört, und die Sonne war zurück. Der Weg hier hoch wird auf jeden Fall eine Herausforderung, aber es ist wirklich schön und die Mühe wert. Zurück am Auto sind wir anschließend noch nach Brasov gefahren, eine weitere Stadt die wir uns gerne anschauen wollten. Hier fand ich besonders das Setting der Stad...

Städte-Tour in Siebenbürgen

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Die erste Nacht im Hostel ist vorüber, und war leider nicht so angenehm wie ich es mir erhofft hatte. Wir schlafen in einem Mehrbettzimmer mit Doppelstockbetten, allerdings war es vor allem zu warm im Raum und sehr stickig. Vincent ist schon einen Tag vor mir angekommen, und hat sich die Stadt schon angeschaut, also bin ich am Vormittag alleine die Stadt erkunden gegangen. Die Stadt gefällt mir recht gut, besonders der Stadtkern ist sehr schön. Die deutsche Vergangenheit  der Siebenbürger Sachsen sieht man hier überall, unter anderem sind alte Inschriften in der Kirche auf Deutsch verfasst. Vincent hat in dieser Zeit ein Auto geliehen. Da wir jetzt einige Tage hier in Rumänien bleiben wollen, und uns im Umkreis viel anschauen wollen, ist das die beste Möglichkeit. Am Nachmittag sind wir dann noch in eine andere Stadt, Sighisoara gefahren. Hier ist meiner Meinung nach vor allem der süße Stadtteil auf einem Hügel sehenswert. Am späten Abend waren wir dann wieder zurück in Sibiu, und ...