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Es werden Posts vom August, 2022 angezeigt.

Das Ende ?

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Das war es also, die Reise ist jetzt vorbei. Vorbei ist der Alltag, der oft sehr anstrengend war, und einem nach einer Woche Fahrrad fahren, ohne Dusche, auch öfters mal zum Hals rausgehangen hat. Dennoch fühlt  es sich sehr merkwürdig an, jetzt im Bus zu sitzen, die Landschaft vorbei ziehen zu sehen, und zu wissen dass man schon sehr bald wieder in der Heimat ist.  Die letzten Monate ging es immer nur weiter weg von Zuhause, und obwohl man manchmal auch gerne wieder zu Hause gewesen wäre, gab es auch so viele tolle, eindrucksvolle Momente die man nicht vergessen wird. Und obwohl diese Reise erstmal vorbei ist, hat sie in mir sehr viel bewirkt.  Während ich hier so sitze, und über die ganze Sache nachdenke, weiß ich ganz sicher dass ich dieses Gefühl der Freiheit nicht mehr missen möchte.  Es muss nicht auf dem Fahrrad sein, davon habe ich jetzt erstmal genug, aber es findet sich immer ein Weg und ein klein wenig Zeit, und das reicht völlig. Rucksack schnappen und lo...

Ein letzter Tag

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Heute stand nochmal eine Bustour nach Nafplio an.  Los ging es 8:30 an einer U-Bahn Station. Nafplio liegt etwa 2 Stunden mit dem Auto entfernt, auf der Peloponnes Halbinsel.  Auf der Fahrt sind wir auch über den Kanal von Korinth gekommen. Auf der Fahrt auf Peloponnes hat man in der Ferne einige Akropoli der Städte gesehen. Früher hatten alle größeren griechischen Städte eine Akropolis, was die Verteidigungsanlage ist, gelegen auf einem Berg in der Nähe. Die Akropolis von Athen ist lediglich die bekannteste der Akropoli. Dann sind wir in Nafplio angekommen, und haben uns zuerst eine Festung nahe der Stadt angeschaut. Danach ging es in die Stadt, und anschließend noch ins Antike Theater von Epidaurus, gebaut                 ca. 300-400 BC.

Nochmal nach Athen

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Heute stand als erstes ein Museum für alte griechische Technik auf dem Plan. Danach bin ich ein wenig durch den Stadtpark spaziert, und dann zum Panathenaic-Stadion gegangen.  An der Stelle des Stadiums gab es schon seit 600 BC eine Pferdebahn, das Stadium selbst wurde            ca. 140 AD gebaut. 

Athen-Tag 3

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Heute habe ich mir die römische und griechische Agora angeschaut. Die griechische Agora ist vor der römischen entstanden, da sie direkt unter dem Berg der Akropolis von Athen liegt, ist sie auch schon sehr lange von Menschen genutzt.  Früher war es der Marktplatz der Stadt, an dessen Rändern Tempel zu Ehren von Gottheiten gebaut wurden. Hier der Tempel von Hephaestus. Die Römer haben dann nur 200m entfernt noch eine Agora gebaut, so dass die alte jetzt weitgehend unbenutzt war. Danach bin ich noch zur Hadriansbibliothek gegangen, und bin dann erstmal zurück zum Hostel. Am Abend bin ich dann noch nach Piräus gefahren, wo ich ein paar Tage davor mit der Fähre angekommen bin. 

Zurück in der Zeit

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Heute stand für mich am frühen Morgen als erstes der Besuch der Akropolis an. Gleich um 8, als geöffnet wurde war ich da, nicht als einziges aber wenigstens musste ich fast nicht anstehen.  Von dem Berg aus hat man eine sehr gute Sicht auf ganz Athen. Danach bin ich ins dazugehörige Museum gegangen, das ganz in der Nähe ist. Das Museum ist schön gemacht, allerdings ist die Menge an Informationen über den Akropolis-Berg schier überwältigten, einfach weil er schon so lange von Menschen benutzt und bebaut wurde. Danach bin ich erstmal wieder zurück ins Hostel, denn von 14-17 Uhr ist es wirklich unerträglich heiß hier. Danach bin ich dann nochmal losgegangen, zur Saint George Kirche. Diese steht auf einem hohen Hügel, von dem man eine perfekte Aussicht auf die Akropolis und die ganze Stadt hat. Der Akropolis ist wirklich sehr imposant, und sticht aus jeder Perspektive hervor.  Danach bin ich noch etwas durch die Gassen gewandert, bevor ich zurück zum Hostel gegangen bin.

Athen-Tag 1

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Da war ich nun, und stand 6:00 im Hafen von Athen. Ich hatte zwar ein Hostel gebucht, allerdings konnte ich erst ab 13:00 Uhr ins Zimmer. Aber ich musste sowieso erst noch meine Fahrkarte zurück nach Deutschland kaufen.  Am 11.8 werde ich mit einem Bus von Athen bis Prag fahren - 33h lang. Es ist aber trotzdem bei weitem die beste Möglichkeit. Bis 13 Uhr habe ich dann also noch etwas eingekauft, und musste natürlich auch noch durch die Stadt fahren, um zum Hostel zu kommen. Danach habe ich mich erstmal ausgeruht, und bin dann aber nochmal losgegangen, in die typischen Touristenviertel unterhalb der Akropolis.

Ankunft in Athen

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Am Morgen bin ich dann also losgefahren, von der Farm aus ins etwa 45km entfernte Cesme. Glücklicherweise lag die Farm genau auf dem Weg dorthin. Ich war dann schon 13 Uhr dort. Von Cesme aus bin ich erstmal auf die griechische Insel Chios gefahren, und von dir dann ohne Zwischenstopp nach Athen. Den Tag habe ich dann in Cesme mit Lesen und anderen Zeitvertreibungen verbracht, denn meine Fähre nach Chios ist erst 19:00 Uhr abgefahren. Dann ging es auf ein wesentlich größeres Schiff das in 8h nach Athen fahren sollte. Da ich keinen Liegeplatz hatte, habe ich dann mehr oder weniger auf einem Sitz geschlafen, das Schiff hat 6:00 Uhr im Hafen von Athen angelegt, allerdings war ich schon ab 4 Uhr wach.

Eine Woche auf einer türkischen Farm

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Etwa um 10 des 29.7 bin ich auf der Farm in der Nähe von Urla, 40km außerhalb von Izmir angekommen.  Die Farm wird von Emine und ihren Eltern geführt.  Emine würde ich auf Ende 30 schätzen. Am meisten haben Sie Olivenbäume, aber auch viele Mandarinen. Diese verkaufen Sie dann. Abgesehen davon baut Emine aber auch noch vieles für den eigenen Bedarf an, wie z.B Erdbeeren, Tomaten und Artischocken.  Ich hatte ein eigenes Zimmer im Haus, und war sehr froh darüber nach fast einer Woche Camping.  Das Ganze hat so funktioniert, dass ich an 5 Tagen die Woche für ca. 5h gearbeitet habe, und dafür bei Emine wohnen und essen durfte. Organisiert war das Ganze über die Plattform Workaway. Gearbeitet wurde immer von 6:00 bis 8:00 Uhr, dann gab es Frühstück, und von 9:00-11:00 Uhr. 13Uhr gab es Mittagessen, und 19Uhr Abendessen. Danach habe ich noch die Hunde Gassi geführt, von denen es eine ganze Menge gab. Insgesamt hat Emine 11 Hunde, allerdings musste ich immer nur 4 ausführen,...

Von Istanbul nach Izmir

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Nachdem mein Aufenthalt in Istanbul nun vorbei war, bin ich mit der Fähre nach Bursa gefahren. Von da aus ging es nach Süden in Richtung Izmir.  Die Landschaft ist ab Istanbul ganz anders als noch im europäischen Teil der Türkei.  Es gibt sehr viele Oliven Plantagen, und allgemein ist es sehr viel trockener, große Wälder sind selten, meist gibt es nur Gebüsch. Nachdem ich Istanbul am 24.7 verlassen habe, war ich dann am am Morgen des 29.7 auf einer Farm in der Nähe von Izmir angekommen.  Hier in der Türkei wachsen viele Obstbäume, es gibt sehr viele Feigen-Bäume, Oliven natürlich, Granatapfel ist auch sehr verbreitet und noch vieles andere.