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Ankunft in Sibiu

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Diesen Morgen war ich etwas träge, und bin deswegen erst 10:30 gestartet. Gegen Mittag war ich dann bei einer Schlucht angekommen, die wir uns schon im Vorfeld herausgesucht hatten. Hier habe ich Pause gemacht, und eine Wassermelone gegessen. Das Gestein hier sah ähnlich wie beim Grand Canyon aus Danach stand noch der größte Anstieg des Tages bevor, was aber trotzdem nur ein kleiner Vorgeschmack zu der Gebirgsüberquerung in naher Zukunft ist. Danach hatte man das erste Mal Sicht auf das Gebirge, um das es sich dreht: den Fagaras. Gegen halb sieben bin ich dann in Sibiu angekommen, während unserer Zeit hier wohnen wir in einem Hostel im Stadtzentrum. 

Auf der Zielgeraden nach Sibiu

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Weiter ging es heute, immer entlang der Mures durch Rumänien in Richtung Sibiu. Heute bin ich im Gegensatz zu gestern fast ausschließlich große Starßen gefahren, weil die kleinen in schlechtem Zustand sind und man nur schwer vorankommt. Dabei habe Ich auch hier die Freundlichkeit der Rumänen bemerkt, in noch keinem Land wurde mir so oft im vorbeifahren gewinkt oder ähnliches. So habe Ich mich heute aufs Strecke machen konzentriert, und habe mir nichts groß angeschaut. Die Hunde waren wegen der größeren Straße auch kein Problem. Am Abend bin ich dann auf einem sehr schönen Campingplatz in einem kleinen Dorf gelandet.

Ab nach Rumänien

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Am frühen Morgen hat mich heute der vorbeifahrende Bauer mit einem aufheulen des Motors daran erinnert dass ich doch bitte losfahren soll, und so bin ich schon 7:30 losgefahren. Die Grenze habe ich gleich darauf überquert. Mein Weg hat mich dann durch Arad geführt, und hier habe ich mir im Schnelldurchlauf einige Dinge angeschaut. Zuerst war ich in diesem Kloster. Hier war einiges los, denn an diesem Tag war der Orthodoxe Pfingstmontag in Rumänien. Etwa 87% der Bevölkerung hier sind Mitglied in der  rumänisch-orthodoxen Kirche. In der Stadt gibt es auch noch andere sehr prachtvolle Gebäude und Straßen, andererseits sind hier auch viele Plattenbau-Siedlungen wie dieser hier: Danach wollte ich einen Weg fahren, der in meinen Apps als Fahrradweg gekennzeichnet war, allerdings war es dann nur ein Schotterweg entlang des Flusses Mures.  Hier hatte ich dann auch meine erste unschöne Begegnung mit einem Hund, der auf dem Weg stand und mich schon aus 100m Entfernung permanent angebell...

Mein letzter Tag in Ungarn

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Heute ging die Fahrt durch Ungarn Richtung Rumänien weiter. Die Landschaft hier ist wie schon die Tage davor komplett flach, es gibt wirklich keinen einzigen Höhenmeter, was das Fahren natürlich sehr angenehm macht.  Beim Fahren höre ich jetzt immer Hörspiele, um mir die Zeit zu vertreiben. Was mir auch in den letzten Tagen sehr positiv aufgefallen ist war, dass die Wasserversorgung in Ungarn wirklich sehr angenehm war. In jedem kleinen Dorf stehen mehrere dieser Wasserspender herum, was sehr angenehm ist, weil man nicht immer so viel mit herumkutschieren muss. Die Landschaft hier ist immer noch sehr schön, und ich bin gespannt wie es in Rumänien wird. Ich zelte gerade nur 5km von der Grenze entfernt, so dass Ich morgen direkt dort sein werde. Jetzt schon höre Ich viele Hunde die sich gegenseitig ankläffen. Ich befürchte in Rumänien wird das aber nicht besser, eher im Gegenteil, und ich habe echt ein bisschen Schiss vor den Straßenhunden.  Na dann, bis morgen. 

Mit Rückenwind durch Ungarn

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Heute ging es entlang der ungarisch-rumänischen Grenze in Richtung Süden.  Bereits am Morgen habe ich den Nationalpark verlassen, und dabei noch dieses Foto gemacht. Danach ging es weiter, goße Teile der Strecke waren heute unerwarteter Weise wieder wirklich gute Fahrradwege, sodass man auch schnell vorangekommen ist. Am Abend habe ich mein Zelt dann auf einem Waldweg aufgebaut.

Durch die Puszta

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Ab jetzt geht es für uns in Richtung Rumänien. Zum Glück ist die Strecke dahin größtenteils flach. Weil wir verschieden schnell fahren und Vincent mehr Kilometer am Tag fahren will, haben wir uns entschieden bis nach Sibiu, unserem nächsten großen Ziel getrennt zu fahren, d.h etwa eine Woche lang .  Meine Mittagspause habe ich heute beim Theiß-See gemacht. Danach ging es in den Hortobágy-Nationalpark hinein. Das ist eine flache Steppen-Landschaft, mit einigen Seen und vereinzelten Bäumen. Bekannt ist sie vor allem für traditionelle Viehwirtschaft und Pferde. Mir als Radfahrer hat aber vor allem der ständige, starke Gegenwind zu schaffen gemacht.  Etwas abseits der Straße bin ich zufällig an die Mündung einer Fischwirtschaft gekommen. Hier haben sich die Fische nur so gedrängt, und einer ist wirklich direkt vor mir auf’s Ufer gesprungen. Diesen habe Ich dann mitgenommen und am Abend gebraten. Allgemein gefällt mir diese Landschaft hier recht gut, allerdings kann es mir dem Fahr...

Das hatte ich mir anders vorgestellt

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Der Plan für heute war es, bis in die Nähe von Eger zu fahren, dort sollte es eine heiße Quelle mit toll aussehenden Kalkstein-Ablagerungen geben. Der Weg dahin hat uns immer durch Hügellandschaft geführt, so dass auf den knapp 100km auch etwas mehr als 1000 Höhenmeter zustande kamen.  Fahrradwege gibt es hier nur noch sehr selten, meistens fahren wir auf recht großen Straßen. Angekommen in Egerszalok, so heißt der Ort mit der Quelle, war ich etwas enttäuscht:  Neben der Quelle stand ein riesiges Luxus Hotel, und teilweise war auch der Kalkstein künstlich angelegt. Außerdem ist man nur vom Hotel aus noch näher herangekommen. Unseren Schlafplatz haben wir uns dann direkt neben dem Fahrradweg gesucht, aber das ist hier keine so große Sache wie in Deutschland. Abgesehen vom Balaton werden Wildcamper eigentlich geduldet.